Die Experten in der Schweiz für Erforschung und Bewertung
der Sicherheit von Chemikalien und Arzneimitteln

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Statuten

1. Name

Der Name der Gesellschaft lautet "Schweizerische Gesellschaft für Toxikologie“ (SGT).

Die Gesellschaft ist ein Verein gemäss Art. 60 ff. des ZGB.

Dieser Verein ist eine Gesellschaft der Dachorganisation „Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie“ (SGPT) und ist gemäss deren Statuten im Jahr 2005 gebildet worden.

2. Zweck

Der Zweck der Gesellschaft ist

· Förderung der Forschung und Anwendung toxikologischer Erkenntnisse mit dem Ziel des Schutzes der Gesundheit von Mensch und Tier, sowie der Umwelt

· Förderung der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Toxikologie

· Gedanken- und Erfahrungsaustausch

· Vertretung der beruflichen Anliegen der in der Schweiz tätigen Toxikologen

· Zusammenarbeit mit entsprechenden Gesellschaften im Ausland.

3. Gemeinnützigkeit

Die Schweizerische Gesellschaft für Toxikologie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist selbstlos tätig.

Mittel der Gesellschaft dürfen nur für Satzungszwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Im Fall der Auflösung fällt das Vermögen der Gesellschaft an die Schweizerische Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie.

4. Mitgliedschaft

Die Schweizerische Gesellschaft für Toxikologie hat ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder.

Ordentliche Mitglieder können Wissenschaftler mit abgeschlossener Hochschulausbildung werden. In Ausnahmefällen können Kandidaten/innen ohne Hochschulabschluss mit nachgewiesener Erfahrung / Expertise in der Toxikologie als Mitglieder aufgenommen werden. Über alle Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand.

Der Jahresbeitrag für die ordentlichen Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung für das folgende Geschäftsjahr festgesetzt.

Jedes beitragspflichtige Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages während des laufenden Jahres verpflichtet.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder durch den Tod.

Die Mitgliedschaft kann jederzeit zum Jahresende schriftlich gekündigt werden. Gezahlte Mitgliedsbeiträge werden nicht zurückerstattet.

Nichtbezahlung des Beitrages trotz zweifacher Mahnung wird einer Austrittserklärung gleichgesetzt. Dies wird dem Mitglied bekannt gegeben.

Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand nach Anhörung des betreffenden Mitglieds verfügt werden, wenn es die Interessen der Gesellschaft schwerwiegend geschädigt hat. Gegen den Ausschluss ist die Beschwerde zulässig, die innerhalb eines Monats nach Zustellung des Ausschlussbescheides beim Vorstand einzulegen ist. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Die ordentlichen Mitglieder sind stimmberechtigt und wählbar.

Mitglieder oder Persönlichkeiten, die sich um die Toxikologie besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder zahlen keinen Jahresbeitrag.

Personen sowie private und öffentliche Vereinigungen, die die Ziele der Gesellschaft unterstützen, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder aufgenommen werden. Die Höhe des Förderbeitrages wird vom Vorstand im Einvernehmen mit dem fördernden Mitglied festgesetzt. Fördernde Mitglieder sind weder stimmberechtigt noch wählbar.

Pensionierte Mitglieder können auf Antrag von der Beitragspflicht befreit werden.

5. Organe der Gesellschaft


Organe der Gesellschaft sind:

· der Vorstand

· die Mitgliederversammlung.

6. Vorstand


Der Vorstand besteht aus:

· Präsident

· Vizepräsident

· Sekretär

· Kassier

· Beirat (vier Mitglieder)

· Delegierter des Schweizerischen Berufsregisters für Toxikologen.

Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt in der ordentlichen Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Sofern ein Mitglied es verlangt, erfolgt die Wahl geheim.

Die Amtsdauer der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist möglich.

Der Präsident sowie ein weiterer Vertreter (in der Regel der Sekretär), nehmen im Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie Einsitz.

Der Vizepräsident soll prinzipiell für die Wahl als Präsident zur Verfügung stehen. Dieses Verfahren soll gewährleisten, dass die Kontinuität in der Leitung der Gesellschaft gesichert ist.

Der Vorstand besorgt die Koordination mit der Schweizerischen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie.

Der Präsident ist von Amts wegen Mitglied des Aufsichtsrates des Schweizerischen Berufsregisters für Toxikologie.

7. Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einladung muss schriftlich mindestens 4 Wochen vor dem vorgesehenen Termin erfolgen und die Tagesordnung enthalten.

Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse der Gesellschaft es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

In der Mitgliederversammlung sind folgende Angelegenheiten zu behandeln:

· Geschäftsberichtes des Präsidenten

· Finanzberichtes über das abgelaufene Kalenderjahr und die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für das kommende Kalenderjahr

· Entlastung des Vorstandes

· Wahl von Vorstandsmitgliedern

· Wahl des Delegierten für das Berufsregister für Toxikologen

· Wahl von zwei Kassenprüfern

· Beschlussfassung über Tagungsthemen und –orte, Ernennung von Ehrenmitgliedern, Satzungsänderungen sowie Mitgliedschaft in anderen Vereinigungen.

Anregungen und Anträge für die Mitgliederversammlung sind dem Vorstand 2 Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen.

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit.

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur mit der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Präsidenten und vom Sekretär zu unterschreiben ist.


Anmerkung:
In den Statuten werden die entsprechenden Begriffe in männlicher Form genannt, gelten jedoch gleichermassen für Kolleginnen

Die Statuten in der vorliegenden Form wurden von der Generalversammlung am 11. November 2010 beschlossen!